Unsere Ziele

In ihrer Tradition ist die TPS geprägt durch das Ausprobieren & Überprüfen der eigenen Fähigkeiten & Fertigkeiten. Die kommt durch unsere ZIE Methode besonders zum Einsatz, weil man in kurzer Zeit die Validität der Techniken überprüfen kann. Vor allem Anfänger verlieren sich oft in den unzähligen Techniken, Drills & Möglichkeiten wodurch eigene Mythen und oftmals generelle Kampfmythen entstehen.

Mit dem Verstehen von Aliveness erhält jeder Sportler die Möglichkeiten, Techniken zu überprüfen und Zusammenhänge zu verstehen, welches essentiell für eine positive Entwicklung ist. Jeder, der Kampfsport in irgendeiner Form gelernt oder sich auch nur Techniken aus dem Film und Fernsehen abgeschaut hat, kennt das.

Man sieht/ lernt eine Technik und kann sich sofort vorstellen wie man diese Technik erfolgreich an einem Partner einsetzt. Durch das Ausprobieren an einem fragwürdig kooperativen Partner in einer Atmosphäre wo der Kontext nicht beachten wird, glaubt man dann, tatächlich etwas zu beherrschen.

Vor allem unpraktische gestellte Partnertänze, sorgen für völlig falsche Vorstellungen von einem Kampf. Daher ist es in erster Linie wichtig, die Sportler über Dinge aufzuklären, die man sich (und man sieht es einfach zu oft in den Kampfkünsten) zu einem kritikanfälligen Gedankengerüst aufbaut und dann enttäuscht wird.

Der TPS Empirismus sorgt für die richtige Reihenfolge und Art, wie man die Techniken vermittelt bekommt. Wir üben fundamentale Bewegungsmuster prinzipienorientiert. Das Ausprobieren von Kampftechniken am selben Tag im Sparring (Anfänger & Fortgeschrittene) gemäß der ZIE Methode, sorgt für einen besseren Überblick und macht auch am meisten Spaß. Natürlich muss man das geschickt machen, übermäßiger Widerstand ist dabei kontraproduktiv.

Wer mit gestellten Partnertänzen kämpfen lernen will, umgeht diesen Prozess und wird über seine wahren Kampffertigkeiten getäuscht. Das ist oft auch dem Tabularasa Fehlschluss zuzuschreiben, weil man davon ausgeht, dass Personen die länger trainieren auch bessere Kämpfer sind bzw. den Anspruch haben dies zu sein.

Um dem Ziel, der Wahrhaftigkeit näherzukommen braucht es in erster Linie den Willen, Fehler einzugestehen und sich nicht zu gut zu sein, selbst das Risikio einzugehen "schlecht auszusehen", auch als Lehrer nicht.

In der TPS sind wir nur an Leistungsverbesserung interessiert.

Das heißt nicht, dass jeder die gleiche Leistung bringen muss, es bedeutet, dass jeder sich verbessert. Das klingt zwar auf den ersten Blick logisch, aber wenn man das Thema näher betrachtet, dann erkennt man auch im Kampfsport den typisch menschlichen Drang zu dominieren und Andere daran zu hindern über einen selbst zu dominieren.

Das sieht man an Trainern die vorgeben Kämpfer zu sein aber niemals mit ihren Schülern Sparring machen würden, weil sie dabei schlecht aussehen könnten. Die Angst des Trainers, von einem Schüler vorgeführt zu werden und somit an Authorität zu verlieren ist in den Kampfkünsten durchaus verbreitet.

Der Trainer muss jedoch nicht zwangsweise besser kämpfen können, er sollte nur ausgezeichnete Fähigkeiten in der Leistungsverbesserung seiner Sportler besitzen. Der Trainer von einem der bekannten Klitschkobrüder kann seinen Schützling nicht besiegen, aber er ist der beste Mann um diesen zu trainieren.

In der TPS wollen wir vom traditionellen Ansatz des "Alter Meister besiegt jederzeit seine jungen Schüler" fernhalten, da wir uns alle als Sportler betrachten, bei der es um die Freude an der Leistungssteigerung geht.


Unsere Ziele:

Praxisorientierte Selbstverteidigung

  • Soziale Fähigkeiten entwickeln - Selbstverteidigung = Nicht kämpfen
  • Authenzität - Wissen darüber, was man kann und was man nicht kann
  • Schlagen, Treten & Ringen - Allkampf statt Spezialisierung
  • Detailwissen lehren - Feinste Punkte machen den Unterschied
  • Spielentwicklung - Angriff, Verteid., Konter, Kontern von Kontern, Täuschen
  • Tatsächlich kämpfen - Nur wer kämpft, lernt kämpfen
  • Aufklärungsarbeit leisten - Kampfsportmythen entlarven
  • Hintergründe aufzeigen - Motive der Kampfsysteme hinterfragen
  • Kampfprinzipien schulen - Universelle Gemeinsamkeiten aufzeigen
  • Fundamentale Bewegungen trainieren - Ein Maximum an Freiheit erlangen
  • Natürliche Bewegungen verbessern statt verändern
  • Kein Graduierungsgedünkel - es gibt nur Sportler
  • Keine Zertifikate - Performance ist der beste Nachweis

 

Körperertüchtigung

  • Biomechaniken verstehen
  • Erkennen von Schwachpunkten des eigenen Körpers
  • Arbeiten an sportlichen Defiziten
  • Funktionale Kraft aufbauen
  • Beweglichkeit verbessern
  • TOBA auch in der Körperstärkung
  • Konditionsverbesserung
  • Koordination & Gewandheit verbessern

Charakterschulung

  • Verhalten verbessern statt verändern
  • Selbstvertrauen
  • Potential erkennen
  • Plattform für Veränderung schaffen
  • Leidensfähigkeit stärken
  • Reflektion der eigenen Handlungen
  • Eigene Motivationen verstehen lernen
  • Zusammenhänge im Leben durchs Training verstehen
  • Laufende Verbesserung der Kontrolle des Ichs
  • Couragemuskel stärken
  • Lebensfreude verbessern
  • Unveränderliche Dinge akzeptieren lernen
  • Konzentration auf die Fundamente im Leben lernen
  • Verantwortungsbewusstsein durch Kampffertigkeiten erlangen
  • Mentale Härte entwickeln