Lies hier die kurze Version:

Schnellinfo: TPS


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die TPS

Im Sommer 2006 entstanden, war unsere Gruppe ursprünglich nie als eigenständiger Verein geplant. Wir trafen uns ausschließlich zum Übungskämpfen und erfreuten uns am gemeinsamen Austausch, den jeder von uns trainierte bereits in einem regulären Verein. Heute sind wir eine feste Gruppe, aber unseren Wurzeln treu geblieben.

Denn, wir sind noch immer eine Trainingsgemeinschaft.
Wir sind also keine "Kampfsportakademie", kein "Boxgym", kein "Kampfkunstklub" sondern eine Gemeinschaft die gemeinsam Freude im Training (er)schafft.

Präventiv heißt für uns, dass wir Angriffe vorbeugend begegnen wollen.
Das Vermeiden des Konfliktes ist dabei das allerhöchste Ziel. Dies stellt ein Ideal dar und ist für das gesamte Leben anwendbar. Gewalt im Vorfeld zu verhindern, selbst wenn diese subtil verbal abläuft ist unser Bestreben.

Selbstverteidigung ist für uns in erster Linie, sich vor sich selbst zu verteidigen.
In Österreich kommen die meisten Menschen so selten in eine Selbstverteidigungs-
situation, dass es unsinnig wäre nur für "die Straße" zu trainieren. Vielmehr geht es darum, sich soweit selbst kennenzulernen, dass man einen Reifegrad erreicht, der es einem erlaubt sich mit Gewalt zurückhalten zu können. Man lernt einzustecken und nur dann auszuteilen, wenn keine andere Möglichkeit mehr besteht.

Wir trainieren weil es Spaß macht!

Es war auch damals, dass wir eine neue Trainingskultur schaffen wollten. Weg von veralteten, verstaubten Strukturen - hin zu moderner (Kampf)Sportkultur.

Statt antiquierten autoriäten Strukturen und stupidem Nachstrampeln, wollen wir ein modernes Trainigsklima - in welchem jeder möglichst indiviudell in einer Gruppe gefördert wird.

                               TPS     vs    Tradition

                                     Coach statt "Meister"
                               Frei & Lieb statt Reih & Glied
                                     Pokale statt Rituale
            Deutsche Bezeichungen statt Pseudoasiatische Begriffe
                                  
Wir stehen zu einem humanistischen Weltbild. Zu Vielfalt. Wir haben Menschen aus unterschiedlichsten Bereiches des Lebens bei uns. Denn für uns zählt nicht die Hautfarbe, die Herkunft, das Geschlecht oder die Religion, sondern der Charakter.

Schläger sind bei uns nicht erwünscht!

Bei uns wird eine gesunde Kampfkultur gelebt. Wie in einem Schachklub, wo es Freude bereitet wenn man sich gegenseitig durch raffinierte Züge überlistet. Wir betreiben Schach, nur eben mit unserem gesamten Körper. Ohne Paranoia. Mit purer Lebesfreude. Als Kampfsportgruppe haben wir natürlich einen besonderen Fokus auf dem Kampf.

Das bedeutet wir beschäftigen uns damit, wie man sein Gegenüber schweren Schaden zufügen kann! Aber ist das wirklich das Ziel?

Fußball ist im Vergleich auch kein reines Toreschießen. Ginge es nur darum, könnte man vor einem leeren Tor stehen und den Ball tausende Male hineinbefördern. Tatsächlich geht es beim Kampfsport wie im Fußball darum, den Partner mit oft geübter Technik zu überlisten. Das Verletzungsrisiko ist übrigens beim Fußball höher, denn beim Kamfsport springt der Gegner nicht von hinten ins Knie hinein.

Im Gegensatz zum Teamsport Fußball hat Kampfsport einen stärkeren Fokus auf die persönliche Charakterentwicklung, denn nichts macht so sehr bescheiden, wie ein Partner der einem im Kampf überlegen ist. Persönliche Reife & Charakterstärke erlernt man durch den äußeren Kampf - denn dieser führt zu einem inneren Kampf, welcher gut für unseren Charakter ist.


Selbstverteidigung ist immer Arbeit an sich selbst: Geistig & Körperlich

Aus unserer Sicht ist es wichtiger und wesentlich interessanter, sich ein konkretes Kampfverhalten (und damit unter Stress effektiv kämpfen zu können) als sich vermeintlich effektive Techniken mit unpraktischen Partnertänzen anzutrainieren.

Unsere kampfphilosophischen Wurzeln und Konzepte stammen großteils von Geoff Thompson, Peter Consterdine und Matt Thornton. Diese „drei Weisen“ haben durch ihre Veröffentlichungen für eine gehörige Portion Aufklärung der Kampfsportwelt gesorgt weil sie ihr Wissen, im Gegensatz zu vielen anderen sogenannten „Meistern“ aus der Praxis haben.

Die Verknüpfung dieser Konzepte erlaubt uns, Selbstverteidigungstraining interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Wir vertreten eine moderne Kampfsportphilosophie weswegen wir uns von antiquierten Sichtweisen bzw. Mythen möglichst entfernen wollen. Es gibt bei uns keinen quasi fehlerlosen Meister, der sich von seinen Schülern anbeten lässt sondern wir sehen uns als Team, das gemeinsam folgendes Ziel verfolgt:

Besser werden und dabei eine fantastische Zeit haben.

Wir benutzten weder traditionelle Anreden wie „Sifu“ oder „Sensei“ etc. noch fernöstliche Riten. Der Respekt untereinander entsteht durch die Anerkennung der Leistung bzw. Leistungsbereitschaft und nicht durch oberflächliche, ritualisierte Gesten oder Gürtelgrade. Der TPS Coach, gilt als Begleiter, der den Weg schon ein wenig vorgegangen ist und gemeinsam mit der gesamten Truppe an der Verbesserung der Leistung arbeitet