Steven Seagal

(Quelle: Google)

 

aikido
Jörg mit Iwagaki
Shigenori 7. Dan Aikido auf einem Seminar, 2002

 

Gelbgurt

Jörg als HKD-Gelbgurt 2005


robin

Jörg mit Robin Gracie auf einem
WKF Seminar, 2007

 

markustamas

Treffen der Generationen:

Markus (rechts) 1.Gen. mit Tamas, 2.Gen., 2007

 

daniel

Blutige Lippe:
Daniel frontkickt den WTler Stefan
(Nov 2006)

 

Peter Consterdine

geoff

Wir auf einem Seminar mit Geoff Thompson und Peter Consterdine.

 

 

 

 

(Quelle: Google)

 

 

Jean-Claude van Damme

(Quelle: Google)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

robin

 

 

 

WT

Spiegeln des Gegnerstiles

 

(Es empfiehlt sich, das folgende Video eine Zeit laden zu lassen, um es dich danach ruckelfrei ansehen zu können)

robin

 

 

 

england

 

 

robin

 

 


Die Geschichte der TPS

Alles begann, als ich in den frühen 1990er Jahren mit traditionellem Karate in Schwarzau/ Breitenau begann. Meine Begeisterung wurde damals durch die "Teenage Mutant Hero Turtles" ausgelöst, von deren Kampftechniken ich begeistert wurde und mich veranlassten, auch so etwas lernen zu wollen.

Damals war ich (vor allem in der Schule) bekannt dafür, jedem der Interesse (oder auch nicht) hatte von meinem Hobby zu erzählen. Gemeinsam mit meinem Trainingskollegen, der in die selbe Klasse ging, philosophierte ich gerne über diverse Techniken. Vor allem Mädchen und Erwachsenen zeigte ich mit kindlicher Begeisterung alle möglichen Abwehren gegen Würger, Schläge und Tritte und kam bis zum grünen Gürtel, bevor mich die Motivation wieder verließ.

Meine Flagge vom Fudokan Karatekup 92´ hat bei mir einen Ehrenplatz, eine Erinnerung an eine schöne Zeit damals.

Ende der 1990er Jahre flammte meine Begeisterung für Kampfsport wieder auf, weil ich in Jean-Claude van Damme ein Vorbild gefunden hatte. Seine akrobatischen Tricks erstaunten mich und natürlich wollte ich mit 14 genauso sein oder zumindest werden. So übte ich meine Tritte zu Hause vor dem Fernseher und schwor mir, wieder mit Kampfsport anzufangen.

Dies geschah also ich mich immer mehr mit Steven Seagal beschäftigte, der mich durch sein Aikido sehr beeindruckt hatte. Aikido, gegründet von Ueshiba "O Sensei" Morihei als defensive und elegante Kampfkunst, wurde von Steven Seagal in seinen Filmen als effektives Kampfsystem, welches (vemeintlich) auch Schlag und Tritttechniken besaß propagiert und erschien mir realistischer als die hohen Kicks von Jean-Claude van Damme.

Da es Aikido nur in Wien gab, machte ich mich dorthin auf, diese Kunst zu erlernen, wobei ich vorab im Internet nach Techniken suchte um mit einem gewissen Vorwissen auftrumpfen zu können.

Steven Seagal hatte in meinem Aikidoverein aber einen zweifelhaften Ruf, da dieser den Geist des "Aikidos" angeblich "verwusch". Aikido wurde als Harmonie mit dem Partner und nicht als brutales Kampfsystem verstanden, was keine unübliche Haltung in der Szene ist.

Das erschien mir nachvollziehbar, wobei ich trotzdem Steven Seagal Fan blieb und zudem eine Fanhomepage betrieb.

Zur damaligen Zeit lud mich mein Aikidolehrer zu einer Demonstration einer mir unbekannten Kampfkunst ein, die er mit uns besuchen wollte. Von dieser Kampfkunst hatte ich schon gehört, weil ein Freund, der zu der Zeit beim Jagdkommando des Bundesheeres war, davon berichtet hatte.

In einer Wiener Schule erhielten wir eine Demonstration der Kampfkunst "Wing Tsun", von dem ich nur wusste, dass es auf (vermeintlich) raffinierte Art die Kraft des Gegners ableiten und gegen ihn verwenden konnte.

Die Mitglieder die dort trainierten erschienen mir nicht sonderlich kämpferisch aber die Demonstration des Chi Saos, die ich als völlig abstruses Armerollen gegen einen zu kooperatives Partner wahrnahm und die "Leichenschändung" (Andeuten von wilden Schlägen auf den besiegten Gegner) des Demonstrationspartners mit Kettenfauststößen als völlig übertriebene Gewaltdarstellung begriff.

Auf der Rückfahrt und im Gespräch einigte ich mich mit einem jungen Aikidoschwarzgurt, dass WT zwar effektiv sein würde, aber viel zu brutal sei und mit unserem Gedanken des "harmonischen Besiegens eines Angreifers" nichts zu tun habe.

Irgendwie war ich aber von der "Effektivität" trotzdem begeistert und hätte damals gerne noch zusätzlich WT gemacht, was alles aber gegenstandslos wurde, weil ich durch meinen Grundwehrdienst das Aikidotraining abbrechen musste.

Mein Freund, der mir vom WT erzählt hatte, wechselte übrigens nach kurzer Zeit zum Thaiboxen, da er das WT als nicht praktisch erachtet hatte.

Im März 2005 nahm mir mein Bruder einen Flyer mit, der in seiner Schule ausgeteilt worden war und in der die Kampfkunst Hapkido beworben wurde. Das System begeisterte mich sofort durch seine Vielseitigkeit, weil neben aikidoähnlichen Würfen auch Schlag und Tritttechniken zur Anwendung kamen.

Kurze Zeit nachdem ich mit HKD begonnen hatte, interessierte ich mich auch für andere Kampfsysteme und verschlang alles, was ich in irgendeiner Form als praktisch anwendbar erachtete, weil mir die realistische Anwendungsmöglichkeit schon seit je her wichtig war. Ich kaufte mir Bücher, Videos und fing an, mich im Internet schlauer zu machen.

In verschiedenen "Phasen" war ich jeweils von dem einen oder anderen System mehr oder weniger überzeugt, weil mir die Theorie dahinter sehr gut gefiel und von den jeweiligen Vertretener der Kampfkünste natürlich auch so rübergebracht wurde, als ob das eigene System mit Sicherheit intelligenter wäre.

"Wir sind besser weil..."

Mit der Zeit stieß ich auf auf sportliche "Ohne Regeln Kämpfe", Vale Tudo und die UFC (Ultimate Fighting Championchip). Die von der Gracie Familie organisierten Kämpfe, hatten das Ziel ihren Kampfstil, das Bjj (Brazilian Jiu Jitsu) als ein allen anderen überlegenes Kampfsystem zu promoten. Mehr dazu in der Rubrik "Moderner Allkampfsport".

Weil ich erstaunt feststellen musste, dass das Ringen am Boden kein langweiliges Herumgerolle sondern eine Wissenschaft in sich ist wurde Bodenkampf für mich zum Schlüsselwort. Durch meinen geschätzten Hapkido-Verein konnte ich 2007 an einem Seminar teilnehmen, indem ich einen Vertreter der legendären Graciefamilie live erleben konnte.

Nachdem ich auf dem Seminar verschiedene Teilnehmer um ein freundliches Grapplingmatch gebeten hatte und alle relativ mühelos zur Aufgabe brachte, fragte mich Robin, ob ich nicht mit ihm auch "rollen" (Grapplingmatch) wollen würde.

Natürlich nahm ich dieses fantastische Angebot an und empfand das als große Ehre! Robin zerlegte mich anschließend fachgerecht und ich hatte meine helle Freude daran, was man glaub ich auch sehen kann.

 

Vor meinem Treffen mit Robin Gracie war ich im Sommer 2006 bereits so weit von den Erfolgen der Gracies aus den frühen 1990ern begeistert, dass ich begann alle Kampfsportler die ich auftreiben konnte zu freundschaftlichen Sparringkämpfen auf der Pittener Schulwiese einzuladen.

Der Erste war damals Rene, der Kickboxer und die Angie, die damals noch Shotokan Karate trainierte. Aus dieser Begegnung und unzähligen freundschaftlichen Kämpfen mit verschiedensten Schülern aber auch Schwarzgurten anderer Kampfsportarten entstanden die TPS (damals noch "Vale Tudo Gemeinschaft" genannt).

Über den Turnverein Pitten, bei dem ich langjähriges Mitglied war, konnte ich mir sonntags den Zugang zu Turnhalle sichern und damit eine Plattform schaffen um jedem interessierten Kampfsportler / Kampfkünstler eine Möglichkeit zu geben, seine Fähigkeiten in möglichst regellosen Übungskämpfen zu testen, so wie ich es getan hatte.

Ehrlichkeit zu sich selbst, war von jeher das Ziel der TPS, wobei fast alle die mitgemacht hatten, traditionelle Kampfkünstler waren und dementsprechend sah es dann auch technisch aus. Es lohnt sich das Video in voller Länge anzuschauen, da es 20 Stunden Arbeit war!

Wie man teilweise erkennen kann, waren darunter:

Shotokan Karateka, Taekwondoin, Hapkidoin, Boxer, Kickboxer, Wing Tsunler, Judoka und auch Laien ohne reguläre Kampfsporterfahrung.

Verletzte gab es kaum, weil immer Schutzausrüstung benutzt und auf Kontrolle geachtet wurde. Ein verstauchter Fuß oder eine blutige Lippe waren damals die schlimmsten Verletzungen.

Mit meinen Crosstrainingerfahrungen wurden auch andere Prioritäten gesetzt.

Selbstverteidigung wurde zum Schlüsselwort und so habe ich die VTG in TPS unbenannt, nicht zuletzt, weil ich von zwei Spezialisten in der Hinsicht inspiriert wurde: Geoff Thompson und Peter Consterdine.

Matt Thorntons Philosophie von Aliveness hat mich sehr beeinflusst und ich musste oft persönlich erfahren, dass die Technik selbst nicht so entscheidend ist, wie die Trainingsmethode mit der sie trainiert wird!

Unser Trainingsfokus änderte sich von einer reinen Sparringtruppe zu einer Trainingsgruppe, die das Ziel hat ein Curriculum im Standkampf, Ringkampf und Bodenkampf für Selbstverteidigung zu trainieren.

Später habe ich dann den "FIT" Lehrwart gemacht, worauf mir vom Turnverein Pitten (bei dem ich schon lange Zeit Mitglied war) die Option angeboten wurde, mein Sonntagstraining (welches bis dahin eigentlich immer als Ergänzung zu meinem normalen Kampfkunst Training gedacht war) mehrmals pro Woche und OFFIZIELL zu veranstalten.

Seit dem Frühjahr 2010 trainieren wir numehr 3x pro Woche. Standkampf, Ringkampf und Bodenkampf werden dabei auf die einzelnen Termine aufgeteilt.

Im November 2010 erfüllte ich mir einen großen Wunsch, indem ich mit meinem besten Freund und einem befreundeten Kampfsportler nach England (Conventry) flog um ein Seminar mit meinen Idolen zu absolvieren.

Seit 2013 haben wir unseren eigenen Youtubekanal, auf dem wir Techniken vorstellen und selbstverteidigungsspezifische Fragen beantworten.

Wegen Abriss unserer geliebten, alten Turnhalle sind wir im Mai 16 in die neue Turnhalle gewechselt, welche 50 meter von der Alten entfernt liegt. Dadurch haben sich auch unsere Trainingszeiten verändert.